Ihr Körper trägt erstaunliche Selbstheilungskräfte in sich. Manchmal braucht er einen gezielten Impuls, damit sie sich entfalten können.
Mit gezielten manuellen Griffen an Wirbelsäule, Becken und Gelenken schaffe ich den Raum, in dem dieser Prozess in Gang kommt. Chiropraktik arbeitet nicht gegen Ihren Körper — sie arbeitet mit ihm.
Was ist Chiropraktik?
Die Chiropraktik setzt am Bewegungsapparat an: Wirbelsäule, Becken, Gelenke. Das zentrale Instrument ist die manuelle Justierung — ein gezielter Handgriff, der am Gelenkspiel und an der Beweglichkeit ansetzt. Es gibt zwei Hauptrichtungen: die klassische Force-Technik mit einem kurzen, präzisen Impuls, und die sanfteren Low- und Non-Force-Techniken, die ohne diesen Impuls auskommen. Ich bin in beiden Richtungen fortgebildet und entscheide nach Befund, welche Technik für Sie passt.
Wann Menschen zur chiropraktischen Behandlung kommen

Viele Menschen kommen nicht mit einer fertigen Diagnose, sondern mit einem Körpergefühl: dass etwas im Rücken oder Nacken nicht mehr so frei ist wie früher, dass Bewegungen, die selbstverständlich waren, sich jetzt anders anfühlen. Das Vorgespräch klärt, was bei Ihnen im Vordergrund steht — und wie wir gemeinsam anfangen.
- der Wunsch, mehr Beweglichkeit im Rücken oder Nacken zurückzugewinnen
- das Gefühl, dass sich die Wirbelsäule nach einer belastenden Phase steifer anfühlt als sonst
- das Verlangen, den eigenen Körper wieder besser zu spüren und ihm zu vertrauen
- der Wunsch nach einer Behandlung, die gezielt am Bewegungsapparat ansetzt — mit Technik nach Befund
- die Entscheidung für etwas Manuelles: präzise, handwerklich, an Ihrem Körper gemessen
Wie läuft eine Behandlung bei mir ab?
Am Anfang stehen Gespräch und Untersuchung. Ich schaue mir an, wie Sie sich bewegen, wo Spannung sitzt und was sie verstärkt. Bei akuten oder bisher ungeklärten Beschwerden ist eine ärztliche Diagnose der sinnvolle erste Schritt — nehmen Sie vorhandene Befunde gern mit.
Dann behandle ich: mit der Technik, die zu Ihnen und dem Befund passt. Force-Techniken arbeiten mit einem kurzen, gezielten Impuls — Non- und Low-Force-Techniken ohne diesen Impuls, sanfter und langsamer. Beide Richtungen sind ein fester Teil meiner Arbeit. Eine Sitzung dauert rund 45–60 Minuten. Wie viele Termine sinnvoll sind, besprechen wir gemeinsam — ohne Vorabbindung, ohne Druck.
Häufige Fragen zur Chiropraktik
Was ist der Unterschied zwischen Force- und Non-Force-Techniken?
Force-Techniken setzen einen kurzen, gezielten Impuls am Gelenk — das erzeugt manchmal ein Knacken, was völlig normal ist. Non- und Low-Force-Techniken kommen ohne diesen Impuls aus: die Mobilisation ist langsamer und sanfter. Welche Technik passt, entscheide ich nach dem Befund und nach dem, was sich für Sie stimmig anfühlt — das besprechen wir vor der Behandlung.
Brauche ich vorher eine ärztliche Diagnose?
Bei akuten oder bisher ungeklärten Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung ein sinnvoller erster Schritt — bringen Sie vorhandene Befunde und Arztberichte einfach zum ersten Termin mit. Wenn Sie bereits untersucht wurden, können wir direkt loslegen.
Wie viele Sitzungen sind üblich?
Das hängt von Ihrem Anliegen und davon ab, wie Ihr Körper auf die Behandlung reagiert — das ist bei jedem Menschen anders. Manche kommen mit wenigen Terminen aus, andere kommen regelmäßig. Das besprechen wir gemeinsam, ohne Druck und ohne Vorabbindung.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht. Bei privaten Versicherungen oder einer Heilpraktiker-Zusatzversicherung ist eine teilweise Erstattung möglich — das hängt von Ihrem Tarif ab. Fragen Sie kurz bei Ihrer Versicherung nach; die aktuellen Honorare finden Sie auf meiner Seite Honorar & Kosten.
Neben der Chiropraktik begleite ich weitere manuelle Therapieansätze — Übersicht Schmerztherapie.