Ihr Körper kennt den Weg zur Ruhe. Manchmal braucht er einen Moment, in dem er ihn wieder finden darf.
Mit sanften Berührungen an Kopf, Wirbelsäule und Becken schaffe ich den Raum, in dem dieser Prozess in Gang kommt. Die craniosacrale Therapie arbeitet nicht gegen Ihren Körper — sie hört ihm zu.
Was ist die craniosacrale Therapie?
Dem craniosacralen Ansatz liegt eine einfache Beobachtung zugrunde: Der Körper folgt einem eigenen, ruhigen Rhythmus — dem craniosacralen Rhythmus. Dieser Rhythmus trägt Informationen darüber, wo Spannung sitzt, wo Bewegung gehemmt ist, wo der Körper Unterstützung sucht.
In der Behandlung arbeite ich mit sehr leichten Berührungen entlang der Wirbelsäule, an Kopf, Kreuzbein und Becken. Der Körper bestimmt das Tempo — ich begleite, was er zeigt. Manche Menschen gleiten dabei in einen tiefen Ruhezustand, der sich anfühlt wie ein tiefer, erholsamer Schlaf. Andere spüren Wärme, ein leichtes Pulsieren oder einfach die seltene Erfahrung, wirklich loszulassen.
Ich arbeite mit Erwachsenen, die craniosacrale Therapie für sich suchen — allein oder neben anderen Behandlungen.
Wann Menschen zur craniosacralen Therapie kommen

Viele Menschen kommen nicht mit einer fertigen Diagnose, sondern mit einem Körpergefühl: dass etwas unter Dauerspannung steht, dass Ruhe schwer zugänglich geworden ist, dass der Körper nach einer belastenden Phase wieder einen Anker braucht. Was bei Ihnen im Vordergrund steht, klären wir gemeinsam im Vorgespräch.
- der Wunsch, dem Körper nach einer langen Anspannungsphase etwas zurückzugeben
- das Gefühl, nicht mehr richtig zur Ruhe zu kommen — auch wenn der Abend frei ist
- das Bedürfnis, wieder besser im eigenen Körper anzukommen und ihn zu spüren
- der Wunsch nach einer sehr sanften, nicht-invasiven Begleitung ohne Zeitdruck
- die Entscheidung für etwas Ruhiges: achtsam, körpernah, an Ihrem Rhythmus orientiert
Wie läuft eine Behandlung bei mir ab?
Sie liegen bekleidet auf der Liege. Vor der Behandlung nehme ich mir Zeit für ein Gespräch — ich möchte verstehen, was Sie bewegt und was Sie sich von der Arbeit erhoffen. Bei akuten oder ungeklärten körperlichen Beschwerden ist ein ärztlicher Befund der sinnvolle erste Schritt; bringen Sie vorhandene Unterlagen gern mit.
Dann beginnt die Arbeit: leichte Berührungen, ein ruhiges Tempo, kein Schema, das über Sie hinweggeht. Ich orientiere mich an dem, was der Körper zeigt — und passe die Sitzung daran an. Eine Sitzung dauert rund 50 Minuten. Wie viele Termine sinnvoll sind, besprechen wir gemeinsam — ohne Vorabbindung, ohne Druck.
Häufige Fragen zur craniosacralen Therapie
Ist die Behandlung wirklich so sanft — auch für sehr empfindliche Menschen?
Ja. Die craniosacrale Arbeit gehört zu den sanftesten Formen der Körperarbeit überhaupt — der Druck entspricht etwa dem Gewicht einer Münze. Viele sind überrascht, wie wenig nach außen sichtbar ist und wie viel der Körper darauf antwortet. Ob die Arbeit für Sie stimmig ist, klären wir im Vorgespräch — in einem Tempo, das für Sie passt.
Wie viele Sitzungen sind üblich?
Das hängt von Ihrem Anliegen ab und davon, wie Ihr Körper auf die Arbeit reagiert — das ist bei jedem Menschen anders. Manche kommen einmalig, andere begleite ich über einen längeren Zeitraum. Das besprechen wir gemeinsam, ohne Druck und ohne Vorabbindung.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht. Bei privaten Versicherungen oder einer Heilpraktiker-Zusatzversicherung ist eine teilweise Erstattung möglich — das hängt von Ihrem Tarif ab. Fragen Sie kurz bei Ihrer Versicherung nach; die aktuellen Honorare finden Sie auf meiner Seite Honorar & Kosten.