Aktuelles & Einblicke · 3 Min. Lesezeit
Wer regelmäßig Kopfschmerz-Phasen kennt, sucht irgendwann nach etwas, das er selbst tun kann. Dafür kommen die meisten zu mir.
Akupunktur setze ich bei Kopfschmerz-Phasen als naturheilkundliches Verfahren ein, das am Nervensystem ansetzt — nicht als Akuttherapie, sondern begleitend und in ruhigeren Phasen. Was das konkret bedeutet und wie ich dabei vorgehe, beschreibe ich hier.
Was Akupunktur bei Kopfschmerz-Phasen leisten kann
Akupunktur ist kein Mittel für den akuten Anfall. Sie ist ein Verfahren, das in ruhigeren Phasen wirkt — und das am autonomen Nervensystem ansetzt: dem Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung, das bei Menschen mit häufigen Kopfschmerz-Phasen oft dauerhaft verschoben ist.
Fein gesetzte Nadeln stimulieren das Nervensystem an bestimmten Punkten. Der Körper nimmt diesen Impuls auf und verarbeitet ihn selbst. Das ist der Mechanismus, mit dem ich arbeite — kein externer Eingriff, sondern ein Anstoß zur Selbstregulation.
Ob und wie das bei Ihnen anspricht, ist individuell. Das besprechen wir im Erstgespräch.
Wann Menschen zu mir kommen
Die meisten haben schon verschiedene Wege ausprobiert und suchen einen ergänzenden naturheilkundlichen Ansatz. Manche kommen regelmäßig präventiv. Andere kommen, nachdem eine Phase besonders belastend war.
- der Wunsch, ergänzend etwas zu tun — neben dem, was ärztlich bereits besprochen wurde
- das Gefühl, dass der Kopf auf Anspannung, Stress oder hormonelle Schwankungen besonders reagiert
- die Entscheidung, dem Körper einen Impuls zu geben, bevor eine neue Phase beginnt
- Interesse an einem Ansatz, der nicht am Symptomort ansetzt, sondern am Nervensystem
- der Wunsch nach regelmäßiger Begleitung — als Teil einer bewussteren Körperwahrnehmung
Wie eine Behandlung bei mir abläuft
Am Anfang steht das Gespräch. Ich frage nach der Geschichte der Kopfschmerz-Phasen, nach dem, was sie typischerweise begleitet oder auslöst, nach dem, was bisher gemacht wurde. Wer noch keine ärztliche Abklärung hatte, sollte diese zuerst angehen — bestehende Befunde nehmen Sie gern mit zum ersten Termin.
Dann setze ich die Nadeln: wenige, gezielt ausgewählte Punkte, oft an Händen und Füßen, manchmal am Kopf oder Nacken. Viele beschreiben während der Sitzung eine Entspannung, die sich anders anfühlt als Schlaf — ruhiger, schwerer. Die Nadeln bleiben etwa 20 bis 25 Minuten gesetzt. Die gesamte Sitzung dauert rund 45 Minuten.
Wie viele Sitzungen sinnvoll sind, hängt davon ab, womit Sie kommen und wie Ihr Körper reagiert. Wir besprechen das gemeinsam — ohne Protokoll, ohne Vorabbindung.
Häufige Fragen
Hilft Akupunktur auch im akuten Anfall?
Im akuten Anfall ist Akupunktur in der Regel nicht das geeignete Mittel — dafür gibt es andere, schnellwirkendere Ansätze, die Ihr Arzt kennt. Ich arbeite begleitend, in ruhigeren Phasen.
Muss ich vorher zum Arzt?
Wenn Ihre Kopfschmerzen bisher nicht ärztlich abgeklärt wurden, ist das der sinnvolle erste Schritt — es gibt Ursachen, die nur durch Diagnostik erkennbar sind. Wer bereits untersucht ist, kann direkt zu mir kommen. Befunde nehmen Sie gern mit.
Wie viele Sitzungen sind üblich?
Das ist individuell. Manche kommen mit wenigen Terminen aus, andere kommen über einen längeren Zeitraum regelmäßig. Wir besprechen das gemeinsam — ohne Protokoll, ohne Vorabbindung.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht. Bei privaten Versicherungen oder einer Heilpraktiker-Zusatzversicherung ist eine teilweise Erstattung möglich — das hängt von Ihrem Tarif ab. Die aktuellen Honorare finden Sie auf meiner Seite Honorar & Kosten.
Neben der Arbeit mit Kopfschmerz-Phasen begleite ich weitere Anliegen mit Akupunktur — Übersicht Akupunktur.